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Nächster Vortrag: Internet of Things (16.05.)
Written by Lukas Ladenberger   
Thursday, 11 April 2013 13:47

Java erlebt derzeit einen neuen Boom im Internet of Things. Das Internet of Things bringt Fahrzeuge, Gebäude, Verkaufsautomaten und vieles mehr ins Internet, um darauf eine neue Generation von Anwendungen zu ermöglichen. Wir demonstrieren life, wie man mobile "Dinge" mit Java und Plattformen wie Raspberry Pi in die Cloud bringt und darauf Web-Anwendungen entwickelt. Ausserdem erklären wir, was es bei einer Anbindung technisch zu beachten gibt, um Sicherheit, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit zu ermöglichen. Weitere Themen: Was bietet der Developer Garden der Telekom dem IoT-Entwickler? Was sind Oracles Pläne im M2M-Bereich?

Die Sprecher

Stefan Vaillant und André Eickler arbeiten seit gut 25 Jahren in verschiedenen Bereichen der Software-Entwicklung. Beide haben langjährige Erfahrung in der Konfiguration, Überwachung und Analyse von großen Telekommunikationsnetzen. Seit drei Jahren beschäftigen sie sich hauptberuflich mit dem Internet of Things und haben für diesen Zweck eine Cloud- und Java-basierte Software-Plattform entwickelt.

Vortrags-Poster

 
Funkstille bei der rheinjug
Written by Michael Jastram   
Tuesday, 09 April 2013 07:39

Liebe Besucher der rheinjug,

Viele werden sich gewundert haben, warum nicht längst der April-Vortrag angekündigt wurde, und warum so lange der nächste Vortrag nicht stand. Die Antwort ist einfach: Wir sind auch nur Menschen. Eine Mischung aus Problemen bei den Dozenten und viel Arbeit im Tagesgeschäft führten dazu, dass keiner der Organisatoren Zeit hatte, die Vortragsplanung voranzutreiben. Wir machen diese Arbeiten ja ehrenamtlich ohne Vergütung.

Aber jetzt haben wir eine kleine Atempause gefunden um aufzuholen, und unser Kalender ist wieder bis zum Sommer gefüllt. Wir sind sicher, dass Ihr Verständnis für solche "Aussetzer" habt und freuen uns auf den nächsten Vortrag.

Viele Grüße, Euer rheinjug-Team

Image courtesy of farconville / FreeDigitalPhotos.net

 
Nachlese MongoDB
Written by Peter Stoffels   
Sunday, 03 March 2013 20:33
Zu unserem Vortrag im Februar fanden sich ca. 100 Besucher ein, um von Tobias Trelle mehr über MongoDB zu hören. Vorweg eine schlechte Nachricht: Es scheint ein Problem bei der Aufzeichnung des Vortrags gegeben zu haben. Wir versuchen noch, den Film wieder herzustellen, sind dabei aber nicht sonderlich optimistisch. Die Folien hat uns Tobias freundlicherweise bereits bereitgestellt.

Dieses Mal durften auch mal Datenbanksysteme Mitmischen, genauer gesagt MongoDB. Dazu hat Tobias Trelle vom codecentric-Team einen sehr anschaulichen Vortrag gehalten. Wichtig dabei war vor allen Dingen die Aufklärung über den Begriff „Mongo“, da der Begriff gerade in der Jugendszene auch gerne mal anders angewandt wird. Wie wir also lernen durften wird „Mongo“ aus dem englischen „Humongous“ abgeleitet und bedeutet so viel wie „Gigantisch“. Im Bereich der Datenbanksysteme ist das Verwalten von gigantischen Datenmengen teilweise ein wichtiger Bergriff in Hinsicht auf Performance und Skalierbarkeit. Hier soll dann MongoDB Einzug erhalten.

Interessant war, das MongoDB ohne die typischen ACID Eigenschaften auskommt und auch generell andere Schemata verwendet zu bisher bekannten Datenbanksystemen. Um einigermaßen mitreden zu können sollte man wissen, dass MongoDB nicht „Tabellen“ sondern Collections verwendet, eine Zeile wird als „Document“ deklariert und eine Spalte als „Field“. Eine Besonderheit bei den „Fields“ ist zum Beispiel das Verschachteln und dem Array ähnlichen Aufbau.

Um eine für den Menschen lesbare Repräsentation der Datensätze zu bekommen wird auf JSON –Schreibweise zurückgegriffen, intern jedoch sind die Datensätze im sogenannten BSON-Format abgelegt.

Um mit MongoDB zu arbeiten sind die typischen Query-Abfragen wie update, insert, remove und find vorhanden und werden auch durch einen Java-Treiber unterstützt. Somit ist auch das anbinden an Businesslogik möglich.

Das es keine Rollenverteilung bei diesem Datenbanksystem gibt kann der Ein oder Andere als Gut oder als Schlecht werten. Fakt ist, man darf entweder „nur“ alles(Schreiben/Lesen) oder nur Lesen.

Im Vortrag hat Tobias uns mit Beispielen Einsatzmöglichkeiten von MongoDB gezeigt. Darunter fiel z.B. das Verwalten von Geokoordinaten und auch dem effizienten Arbeiten mit diesen.

Alles in allem ein toller Vortrag von Tobias, der während des Vortrags mit anschaulichen Beispielen gearbeitet hat und uns somit gut in MongoDB eingeführt hat.

 
GWT & PhoneGap Nachlese
Written by Michael Jastram   
Thursday, 24 January 2013 19:11

Zwei Tage vor unserem Vortragstermin kam, was jede JUG fürchtet: Unser Dozent, Golo Roden, steckte im Schwarzwald im Schnee fest und musste deswegen seinen Vortrag absagen. Glücklicherweise erklärte sich Daniel Kurka bereit, kurzfristig mit einem Vortrag einzuspringen - zwar zu einem anderen, aber nicht weniger interssanten Thema, GWT. Wir hatten viel Glück, da Daniel in wenigen Monaten NRW verlassen wird, um für Google zu arbeiten. Knapp 100 Besucher bestätigten das Interesse für das Thema, und wir bedanken uns hier noch einmal ganz herzlich bei Daniel, so kurzfristig eingesprungen zu sein.

Bevor Daniel in die Materie einstieg, stellet er erst einmal WTFJS vor - wer ahnt, zum Beispiel, dass [] == ![] true ergibt? Das ist in den Wurzeln von JavaScript begründet, das in wohl damals in ein paar Wochen entwickelt wurde. Im folgenden zeigte er noch einige weitere Merkwürdigkeiten von JavaScript. Warum erzählte er das? Um zu zeigen, warum GWT in 2005 ein riesiger Quantensprung war, weil es endlich eine Möglichkeit gab, professionelle Anwendungen mit einer eher weniger professionellen Sprache wie JavaScript über einen Cross-Compiler zu entwickeln.

Apps müssen sterben! Diese Premisse untermauerte Daniel, indem er darauf hinwies, wie schnell man viele Apps auf einem mobilen Gerät ansammeln kann, obwohl man diese die meiste Zeit nicht benötigt. Im richtigen Moment die richtige App zu finden wird immer schwieriger, und wir sind erst am Anfang. Daniel sagt eine Explosion der Anzahl von Apps voraus, ähnlich wie die Explosion der Anzahl von Webseiten in den späten 90ern und frühen 2000ern.

PhoneGap ist ein Ansatz, der es Web-Anwendungen ermöglicht, auf native Ressourcen zuzugreifen (z.B. die Kamera). Dazu werden die Webanwendungen nach wie vor mit GWT geschrieben. Wenn diese aber mit PhoneGap integriert wird, so können daraus für die gängigen Plattformen Apps generiert werden. Zentral dafür ist das Foreign Function Interface (FFI), das die Kommunikation mit diesen Systemressourcen über URLs ermöglicht. Da URLs benutzt werden, ist die Integration in Web-Anwendungen sehr einfach. Weiterhin hat PhoneGap zum Ziel, sich selbst langfristig überflüssig zu machen: Sobald eine Ressource durch einen neuen Webstandard direkt zugänglich ist, kann dieser Teil von PhoneGap einfach entfernt werden.

Als nächstes wurde GWT erörtert und warum es nicht nur das Programmieren komfortabler macht, sondern auch die Performance drastisch erhöht. Dann das generierte JavaScript ist aggressiv optimiert. Doch wirklich spannend wurde es bei mgwt, mit der mobile Webanwendungen geschrieben werden können, deren Erscheinungsbild dem der Zielplattform entspricht: Also auf iOS sieht die Anwendung wie eine Apple-App aus, auf Android wie Android. Weiterhin übernimmt mgwt viele Dinge, die für Webanwendungen einfach essentiell sind, wie Performance-Optimierung, Splitting von Ressourcen, Caching und vieles mehr. mgtw macht es zum Beispiel einfach, HTML5-Anwendungen zu schreiben, die auch offline betrieben werden können. Daniel ging viel auf die zugrundeliegenden Probleme an, insbesondere in Hinblick auf Performance. Insbesondere das Layout benötigt viel Zeit. GWT benutzt CCS3 fürs Layout, wodurch es sehr performant ist, im Gegensatz zu Webanwendungen, die mit JavaScript das Layout anpassen.

Gegen Ende ging Daniels Vortrag langsam in eine Frage-und-Antwort Session über, wo es um Fragen wie Die Zukunft von GWT und die Rolle von Dart ging. In dem Zusammenhang stellte er ein paar spannende Features von GWT 2.5 vor. Er schloss ab mit einer Demo auf dem virtuellen iPhone - eigentlich sollte es auf dem echten iPhone gezeigt werden, jedoch hat der Uni-Beamer dabei gestreikt. Wer eine Demo von PhoneGap sehen möchte kann die Showcase unter m-gwt.com mit dem Mobilgerät besuchen.

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