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JDK 9 und die modulare Plattform Jigsaw (Wolfgang Weigend)

Do, 9. Juni 2016

18:30 - Türen auf
19:00 - Vortrag

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Video online: Selenium: Mess or Success?
Written by Lukas Ladenberger   
Friday, 20 May 2016 11:09

Das Video zum Vortrag "Selenium: Mess or Success?" mit Benedikt Burczek und Victor Getz ist ab sofort online!

Zum Video ...

 
Nächster Vortrag: JDK 9 und die modulare Plattform Jigsaw (09.06.)
Written by Lukas Ladenberger   
Tuesday, 05 April 2016 08:09

Im vergangenen Dezember wurde der Feature-Complete-Status für JDK 9 mit der neuen Plattformmodularisierung im Projekt Jigsaw auf den 26. Mai 2016 verlegt. Über die JDK-Enhancement-Vorschläge JEP 200 (Modulares JDK), JEP 201 (Modularer Source-Code) und JEP 220 (Modulare Laufzeit-Images) gelangen die technischen Vorschläge ins JDK 9. Diese Veränderungen lassen es zu, mit dem JDK 9 die gewünschte technische Paketierung von ausgewählter Java-Funktionalität selbst zu bestimmen. Das Projekt Jigsaw hat die primäre Aufgabe, das Design und die Implementierung eines Standard-Modulsystems für die Java-Plattform und für das JDK 9 bereitzustellen. Dabei soll die durchgängige, dynamische und einfache Anpassbarkeit der Java-SE-Plattform & dem JDK, auch für kleine Endgeräte berücksichtigt werden, sowie die Verbesserung von Sicherheit und Wartbarkeit von Java-SE-Plattform-Implementierungen, speziell vom JDK, verwirklicht werden. Die geplante Verfügbarkeit vom JDK 9 ist für Ende März 2017 vorgesehen.

Der Sprecher

Wolfgang Weigend, Systemberater für Oracle Fusion Middleware bei der Oracle Deutschland B.V. & Co. KG, zuständig für Java-Technologie und Architektur in der Entwickler-Community, sowie dem Einsatz bei Kunden und Partnern, verfügt über langjährige Erfahrung in der Systemberatung und im Bereich objektorientierter Software-Entwicklung mit Java. Davor war er als Principal Systems Engineer neuneinhalb Jahre bei der BEA Systems GmbH für strategische Kunden tätig. Wolfgang Weigend studierte an der FH Darmstadt Elektrotechnik/Automatisierungstechnik mit dem Studienschwerpunkt Datentechnik. Bevor der Diplom-Ingenieur 1999 zu BEA Systems kam, war er als Systemberater für Oracle, Texas Instruments Software und Sun Microsystems tätig.

Location

Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, Hörsaal 5C, Anreise

 
Nachlese: Connected Worlds and IoT - Digital Crafting Habitat (Workshop)
Written by Joshua Schmidt   
Friday, 29 April 2016 09:57

Zu Beginn des Workshop gab es eine kurze Vorstellungsrunde seitens der Veranstalter sowie der Teilnehmer. Der Workshop gestaltete sich als Gruppenarbeit mit bis zu 4 Personen.

Die Hardwaregrundlage bildete der RaspberryPi 3, eine Steckplatine mit Power Supply Module und eine stabile Netzwerkverbindung, welche bereits vorbereitet waren. Die erste Aufgabe bestand darin einen Lux-Lichtsensor an die Platine anzubringen. Nach Sichtung des Schaltplans und Anbringung einiger Kabel war dieser praktisch einsatzbereit. Im Anschluss daran ging es an die Konfiguration der Software. Als Entwicklungsumgebung wurde die IntelliJ IDEA Community Edition verwendet, welche alle Teilnehmer bereits im voraus installieren sollten.

Über ein Git-Repository wurde der Minecraft Mod des Digital Crafting Habitat zur Verfügung gestellt. Als nächstes musste der Mod in die Entwicklungsumgebung importiert und mit Gradle gebaut werden. Einige Teilnehmer hatten hierbei anfängliche Probleme, wobei die Veranstalter mit Rat und Tat zur Seite standen. Da der Minecraft Mod sehr umfangreich ist kam es zu sehr langen Build-Zeiten, so dass einige Änderungen an dem Build-Script vorgenommen wurden und von den Veranstaltern eine neue Version des Mod verteilt wurde. Nachdem der Build erfolgreich abgeschlossen wurde konnte Minecraft über einen gradle-Aufruf gestartet werden.

Per SSH-Verbindung konnte sich jeder mit dem jeweiligen RaspberryPi verbinden und erste Tests mit dem Lichtsensor ausführen. Dieser misst sowohl eintreffendes Infrarot- sowie Vollspektrumlicht.

Im Anschluss daran gab es eine Mittagspause mit der wie üblich hervorragenden Verpflegung in Form von Subs und weiteren Leckereien. Genügend Getränke wie Kaffee und Softdrinks standen natürlich die ganze Zeit zur Verfügung.

Nach der Pause wurde der Hackathon eingeleitet und jede Gruppe sollte einen Minecraft Hack schreiben, welcher Informationen eines Sensors verarbeitet. Hierbei verwendeten die meisten den zuvor angebrachten Lichtsensor, wobei ebenso weitere Alternativen wie Druckschalter zur Verfügung standen.

Als Beispiel wurde das Ändern des Tageslicht in Minecraft anhand des Lichtsensors genannt, was auch von den meisten Gruppen verfolgt wurde.

Zur Kommunikation zwischen dem RaspberryPi und dem Minecraft Server wurde uns die NoSQL-Datenbank Redis vorgestellt. Über diese können Key-Value Paare mit Sensordaten gesendet und, bezogen auf unser Vorhaben, in Minecraft verarbeitet werden. Nach kurzer Anleitung der Veranstalter war es möglich Daten des Sensors über Redis in Java zu verarbeiten.

Einigen Gruppen gelang es hierbei wie geplant die Helligkeit in Minecraft entsprechend dem sichtbaren Licht des Sensors zu verändern. Dies geschah anfangs über das Senden von Keywords über den Minecraft-Chat und konnte gegen Ende von einigen Gruppen mittels Thread automatisiert und in kurzen Abständen ausgeführt werden. Diesbezüglich war das Grundgerüst zum Senden von Nachrichten in Minecraft bereits gegeben und allgemein wurde viel Code zur Inspiration bereitgestellt.

In der Zwischenzeit gab es immer wieder neue Tipps von dem Digital Crafting Habitat Team weitere Hacks in Minecraft zu implementieren wie z.B. das Erstellen eigener Rezepte oder individueller Blöcke. Das Team war sehr engagiert und kompetent und stand stets für Fragen zur Verfügung. Allgemein gab es einen regen Austausch innerhalb der Gruppen sowie im gesamten Plenum. Diesbezüglich wurden unter Anderem laufende Skripte einiger Gruppen der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, so dass auch Gruppen die gegebenenfalls Probleme hatten weiter arbeiten konnten.

Gegen Ende gab es noch ein Gewinnspiel der rheinJUG bei dem dreimal jeweils ein komplettes Setup der an diesem Tag verwendeten Hardware verlost wurde.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Workshop mit angenehmer Atmosphäre, bei dem die Teilnehmer einiges im Bereich Connected Worlds und Internet of Things anhand praktischer Beispiele lernen konnten. Hierbei eignete sich Minecraft hervorragend, da die ganze Entwicklung natürlich spielerisch angehaucht war und sofortige Erfolge zu verzeichnen waren. Der eigenen Kreativität für weitere Hacks waren somit keine Grenzen gesetzt.

 
Video online: Steht alles im Wiki? Eine Softwarearchitektur im Wandel
Written by Lukas Ladenberger   
Monday, 25 January 2016 10:15

Das Video zum Vortrag "Steht alles im Wiki? Eine Softwarearchitektur im Wandel" mit Stefan Zörner ist ab sofort online!

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