YourKit Java Profiler 12 Released | Print |
Written by Michael Jastram   
Tuesday, 04 December 2012 17:25

Vielen unserer Besucher ist bekannt, dass YourKit Silbersponsor der rheinjug ist und wir regelmäßig Lizenzen des populären YourKit-Profilers verlosen. Wir freuen uns ankündigen zu dürfen dass die Version 12 des Java-Profilers released wurde. Eine Evaluierung des Profilers ist möglich, und für akademische Nutzer ist sie kostenlos zu erhalten.

Wenn Ihr mit YourKit Kontakt aufnehmen wollt, dann erwähnt bitte, dass Ihr über die rheinjug davon erfahren habt. :-) Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei YourKit für die Unterstützung der rheinjug.

 
Nachlese: Groovy mit Dierk König | Print |
Written by Heiko Sippel   
Monday, 26 November 2012 16:27

Zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr  versammelten noch einmal 80 Besucher im Hörsaal 5C, um sich über Groovy zu informieren. Mit Dierk König von Canoo aus der Schweiz hatten wir einen kompetenten Redner eingeladen, denn Dierk arbeitet seit langem mit Groovy und ist Committer beim Groovy- als auch beim GPars-Projekt. Groovy gibt es nun bald zehn Jahre, und es beeindruckt durch umfangreiche Sprach-Features, von denen Java-Entwickler teilweise nur träumen können. Am Beispiel einer einfachen Slideshow-Applikation demonstrierte Dierk, wie man dank der Mächigkeit der Sprache in kurzer Zeit zu beeindruckenden Ergebnissen kommen kann. Für den Java-Puristen ist sicher die Aufgabe einiger Eigenschaften wie die strenge statische Typisierung, die strenger Kontrollen durch den Compiler ermöglichen, u.U. ein Greuel. Dies kann jedoch durch intelligente Entwicklungsumgebungen wieder aufgefangen werden, und natürlich durch die Erfahrung des Entwicklers selbst. Da sich Groovy nahtlos in die Java-Welt einfügt, lassen sich natürlich auch nur Teile von Programmen in Groovy entwickeln, wo es einen entsprechenden Gewinn bringt

Zuerst bezweifelte Dierk, dass er die geplanten 90 Minuten füllten konnte, aber schließlich überzog er dann doch ein gutes Stück, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Fragen und Kommentare aus dem Publikum, das wie gewohnt rege mitmachte.Auch diesmal waren wieder einige "Neue" dabei, denen es hoffentlich so wie uns gefallen hat. Wie immer die Bitte, weitere Bekannte und Kollegen einzuladen.

Diesmal gab es neben unseren üblichen Preisen (Abos und Lizenzen)  - sozusagen als Eröffnung der Weihnachts-Saison - einige besondere Preise, gestiftet von unserem Partner Amadeus FiRe. Und so konnten sich einige Besucher über Freikarten zu einem Fortuna-Spiel, einem Spiel der DEG und einige Kino-Freikarten freuen. Dafür möchten wir uns noch einmal bei Amadeus bedanken!

Zum Ende dieser Saison noch einmal ein großes Dankeschön an

  • alle unsere Sprecher, deren Enthusiasmus bei ihren Vorträgen und Vorführungen stets zu spüren war,
  • alle unsere Partner, Sponsoren und sonstigen Unterstützer, ohne die unsere Vorträge ebenfalls nicht möglich wären
  • und an alle Besucher für's Kommen!

Wir von der rheinjug freuen uns schon auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

Wir wünschen Euch eine schöne Weihnachtszeit, ein ruhiges und erholsames Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 
Nachlese OpenHAB | Print |
Written by Jan Blumendahl   
Tuesday, 02 October 2012 08:15

Nachlese RheinJug Veranstaltung "openHAB - Heimautomatisierung in der Praxis"

Der Vortrag "openHAB - Heimautomatisierung in der Praxis" vom openHAB Entwickler Thomas Eichstädt-Engelen, befasste sich mit Heimautomatisierung im Allgemeinen und mit dem System openHAB.

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person, zeigte Thomas Eichstädt-Engelen einige Fotos von komplizierten und überladenen Schaltanlagen um das Haus zu steuern. Um solche Schaltungen zuverhindern und zu vernetzen, um sie dadurch "smarter" zumachen, wurde Heimautomatisierung erfunden.

Der Vortragende stellte daraufhin die aktuell wichtigesten Hersteller von Heimautomatisierung Hardware mit deren Vorteile und Nachteile vor. Zunächst befasste er sich mit KNX, welches in Europa das am weitesten verbreitete Heimautomatisierungstandart ist. Danach stellte er noch System wie Powerline und das in Deutschland durch TV Werbung bekannte SmartHome von dem Energiekonzern RWE vor.

Das Problem an den verschiedenen Systemen ist, dass sie sich nur schlecht bis gar nicht untereinander vernetzen lassen. Hier setzt die Software openHAB an, auf die Thomas Eichstädt-Engelen nun genauer einging. Das Projekt wurde vor 2,5 Jahren von Kai Kreuzer gestartet. Thomas Eichstädt-Engelen begann 2010 erste kleinere Patches zu committen und wurde daraufhin Co Entwickler von openHAB. Heute Arbeiten Entwickler aus Ländern wie Belgien, Schweden, Spanien, Russland und natürlich Deutschland an dem Projekt.

Mitte August 2012 wurde die Version 1.0 fertig gestellt. Durch Newseinträgen auf IT Fachseiten wie Heise oder Golem konnte das Projekt seine Popularität erhöhen, was einen deutlichen Anstieg der Downloadzahlen und Twitter-Follower zur Folge hatte. Auch der Demo-Sever versuchte dem plötzlichen Besucher Ansturm stand zu halten war aber darauf nicht richtig eingerichtet. Da der Server aber bei Amazon in der EC2-Cloud gehostet wird, ließ sich das Problem mit wenigen Klicks beheben, indem schnell ein Load-Balancer und zusätzliche Instanzen konfiguriert wurden. Der Vortragende ermutigte aufgrund dieser positiven Erfahrungen alle, die es noch nicht versucht haben, mal ein wenig mit dem EC2-Diensten zu "spielen".

Das System ist komplett in Java implementiert. Es basiert auf dem ebenfalls quelloffenen OSGi-Framework Equinox und setzt viele weitere Projekte der Eclipse-Familie, wie Xtext, XBase, Eclipse RCP und Jetty ein.

Als nächstet wurden die verschiedenen Inputmethoden wie Jabber, Google Kalender, iOS und Andriod app, usw. und Outputmethoden wie Akkustische Signale, Emails, Prowl, usw. vorgestellt.

Zum Abschluss stelle Thomas Eichstädt-Engelen die IDE von openHAB vor. Dafür programmierte er ein System, dass wenn ein Handy via Bluetooth erkannt wird eine Lampe anschaltet und wieder ausschaltet wenn das Handy nicht mehr erkannt wird. Nach ein paar Fragen wurde die Veranstaltung mit einem leckeren Bierchen beendet.

 
Nachlese Apache Solr | Print |
Written by Jens Bendisposto   
Tuesday, 14 August 2012 09:09

Die Suche nach Informationen in den verschiedenen Datenquellen eines Unternehmens kann schnell zur berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen ausarten. Nach einer Google Studie haben "85% aller Firmen auf weniger als 50% aller ihrer Daten Zugriff". Markus Klose hat in seinem Vortrag die vielfältigen Herausforderungen, die die einheitliche Suche in heterogenen Informationssystemen eines Unternehmens mit sich bringt vorgestellt und gezeigt, wie diese Herausforderungen mit Hilfe des sehr performanten Open Source Suchserver Apache Solr addressiert werden.

Markus erklärte die Architektur des Solrs, der auf Apache Lucene aufbaut und stellte vor, wie verschiedene Datenquellen angebunden werden können um so eine einheitliche unternehmensweite Suche zu realisieren. Solr kann automatisch verschiedenste Eingabeformate verarbeiten, unter anderem Datenbanken, eMail Server, RSS Feeds und auch Rich-Content Formate wie pdf oder Excel Files.

Das das Thema Suche bei den ca. 80 Zuhörern offenbar auf sehr reges Interesse gestossen ist, konnte man an den vielen Fragen erkennen, die Markus während des Vortrags und auch noch nachher bei der After-Work Party gestellt wurden.

 
Nachlese Eclipse Code Recommenders | Print |
Written by Michael Jastram   
Tuesday, 04 September 2012 11:08

IDE 2.0 - das war das Schlagwort mit dem Marcel Bruch seinen Vortrag über die Eclipse Code Recommenders abschloss. Aber war diese Bezeichnung gerechtfertigt? Die ca. 60 Teilnehmer zum ersten rheinjug-Vortrag nach der Sommerpause konnten dieser Bezeichnung nur zustimmen: Was die Code Recommenders leisten, ermöglicht eine ganz neue Produktivität bei der Arbeit.

Code Recommenders sind eine Sammlung von Eclipse-Erweiterungen, die Informationen aus dem Verhalten der Nutzer und bestehendem Code ziehen, um produktiveres Arbeiten zu ermöglichen. Das einfachste Feature ist einfach eine besseres Code Complete: Statt einfach - wie bisher - alle Methoden und Felder aufzuführen, werden diese nach Häufigkeit der Nutzung sortiert angezeigt. Das funktioniert auch kontext-sensitiv: Für die selbe Klasse gibt es also unterschiedliche Empfehlungen, je nachdem, wo sie eingesetzt wird.

Das ganze funktioniert durch die Analyse von existierendem Code. Die Code Recommenders ziehen dabei den Code von Eclipse heran, wodurch viele Beispiele auch aus dem Bereich GUI-Entwicklung kamen. Das ganze geht aber weit über Code Complete hinaus. Zum Beispiel können auch ganze Code-Segmente vorgeschlagen werden. Eclipse erlaub es zwar, händisch Code Templates anzulegen, aber Code Recommenders macht dies voll automatisch.

Code Recommenders sind lernfähig. Wenn zum Beispiel eine Methode ausgewählt wird, die an dritter Stelle der Auswahlliste stand, so wird diese nächstes Mal an erster Stelle angezeigt. Innerhalb einer Organisation ist es natürlich auch möglich, gelerntes in einer zentralen Datenbank abzulegen und das Wissen somit Kollegen zugänglich zu machen.

Die IDE ist voll von Informationen, und Marcel präsentierte mehrere Ansätze, diese zur Verfügung zu stellen. Interessant war auch der Ansatz, automatisch Dokumentation zu erzeugen. In dem Fall wird z.B. dem Nutzer mitgeteilt, welche Methoden implementiert werden müssen, und welche implementiert werden sollten. Wenn es sich (statistisch) zeigt, dass es unterschiedliche Ansätze gibt, so werdendie Alternativen dem Nutzer durch unterschiedliche Design Patterns präsentiert. Nicht alle Ansätze sind im stabilen Release der Code Recommenders verfügbar. Beispielsweise wird auch mit der Analyse von öffentlichen Web-basierten Codesammlungen experimentiert.

Keines der vorgestellten Features ist in sich revolutionär, auch wenn sie teilweise zu drastischen Produktivitätssprüngen führen können. Zusammen ergeben sie jedoch einen völlig neuen Denkansatz, wie eine IDE arbeiten kann - eben IDE 2.0

Wie immer klang der Abend bei einem gemütlichen Bier und interessanten Gesprächen aus, die sich nicht nur um die Code Recommenders drehten, sondern auch um VersionEye, das Versions-Tracking-System unseres Veranstaltungs-Sponsors.

 
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