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Nachlese Apache Solr | Print |
Written by Jens Bendisposto   
Tuesday, 14 August 2012 09:09

Die Suche nach Informationen in den verschiedenen Datenquellen eines Unternehmens kann schnell zur berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen ausarten. Nach einer Google Studie haben "85% aller Firmen auf weniger als 50% aller ihrer Daten Zugriff". Markus Klose hat in seinem Vortrag die vielfältigen Herausforderungen, die die einheitliche Suche in heterogenen Informationssystemen eines Unternehmens mit sich bringt vorgestellt und gezeigt, wie diese Herausforderungen mit Hilfe des sehr performanten Open Source Suchserver Apache Solr addressiert werden.

Markus erklärte die Architektur des Solrs, der auf Apache Lucene aufbaut und stellte vor, wie verschiedene Datenquellen angebunden werden können um so eine einheitliche unternehmensweite Suche zu realisieren. Solr kann automatisch verschiedenste Eingabeformate verarbeiten, unter anderem Datenbanken, eMail Server, RSS Feeds und auch Rich-Content Formate wie pdf oder Excel Files.

Das das Thema Suche bei den ca. 80 Zuhörern offenbar auf sehr reges Interesse gestossen ist, konnte man an den vielen Fragen erkennen, die Markus während des Vortrags und auch noch nachher bei der After-Work Party gestellt wurden.

 
Nachlese OpenHAB | Print |
Written by Jan Blumendahl   
Tuesday, 02 October 2012 08:15

Nachlese RheinJug Veranstaltung "openHAB - Heimautomatisierung in der Praxis"

Der Vortrag "openHAB - Heimautomatisierung in der Praxis" vom openHAB Entwickler Thomas Eichstädt-Engelen, befasste sich mit Heimautomatisierung im Allgemeinen und mit dem System openHAB.

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person, zeigte Thomas Eichstädt-Engelen einige Fotos von komplizierten und überladenen Schaltanlagen um das Haus zu steuern. Um solche Schaltungen zuverhindern und zu vernetzen, um sie dadurch "smarter" zumachen, wurde Heimautomatisierung erfunden.

Der Vortragende stellte daraufhin die aktuell wichtigesten Hersteller von Heimautomatisierung Hardware mit deren Vorteile und Nachteile vor. Zunächst befasste er sich mit KNX, welches in Europa das am weitesten verbreitete Heimautomatisierungstandart ist. Danach stellte er noch System wie Powerline und das in Deutschland durch TV Werbung bekannte SmartHome von dem Energiekonzern RWE vor.

Das Problem an den verschiedenen Systemen ist, dass sie sich nur schlecht bis gar nicht untereinander vernetzen lassen. Hier setzt die Software openHAB an, auf die Thomas Eichstädt-Engelen nun genauer einging. Das Projekt wurde vor 2,5 Jahren von Kai Kreuzer gestartet. Thomas Eichstädt-Engelen begann 2010 erste kleinere Patches zu committen und wurde daraufhin Co Entwickler von openHAB. Heute Arbeiten Entwickler aus Ländern wie Belgien, Schweden, Spanien, Russland und natürlich Deutschland an dem Projekt.

Mitte August 2012 wurde die Version 1.0 fertig gestellt. Durch Newseinträgen auf IT Fachseiten wie Heise oder Golem konnte das Projekt seine Popularität erhöhen, was einen deutlichen Anstieg der Downloadzahlen und Twitter-Follower zur Folge hatte. Auch der Demo-Sever versuchte dem plötzlichen Besucher Ansturm stand zu halten war aber darauf nicht richtig eingerichtet. Da der Server aber bei Amazon in der EC2-Cloud gehostet wird, ließ sich das Problem mit wenigen Klicks beheben, indem schnell ein Load-Balancer und zusätzliche Instanzen konfiguriert wurden. Der Vortragende ermutigte aufgrund dieser positiven Erfahrungen alle, die es noch nicht versucht haben, mal ein wenig mit dem EC2-Diensten zu "spielen".

Das System ist komplett in Java implementiert. Es basiert auf dem ebenfalls quelloffenen OSGi-Framework Equinox und setzt viele weitere Projekte der Eclipse-Familie, wie Xtext, XBase, Eclipse RCP und Jetty ein.

Als nächstet wurden die verschiedenen Inputmethoden wie Jabber, Google Kalender, iOS und Andriod app, usw. und Outputmethoden wie Akkustische Signale, Emails, Prowl, usw. vorgestellt.

Zum Abschluss stelle Thomas Eichstädt-Engelen die IDE von openHAB vor. Dafür programmierte er ein System, dass wenn ein Handy via Bluetooth erkannt wird eine Lampe anschaltet und wieder ausschaltet wenn das Handy nicht mehr erkannt wird. Nach ein paar Fragen wurde die Veranstaltung mit einem leckeren Bierchen beendet.

 
Nachlese: ArchitekTOUR-Debatte | Print |
Written by Michael Jastram   
Friday, 22 June 2012 05:39

Auch wenn der Fußball seinen Tribut gefordert hat und die Runde mit 65 Teilnehmern vergleichsweise klein war, herrschte dennoch gute Stimmung und vor allem Neugier: Schließlich gab es mit der Debatte diesmal ein neues Format. Auch die Tontechnik der Universität wurde gefordert: Die Techniker der Uni bauten extra ein Mischpult auf, um fünf Mikrofone (vier Sprecher, ein Moderator) zu unterstützen. Da die Debatte als ArchitekTOUR-Podcast veröffentlicht wird, muss die Tonqualität schließlich stimmen. Etwas vereinfacht wurde die Logistik hingegen dadurch, dass es diesmal keine Videoaufzeichnung gab.

Unsere Panelisten an diesem Abend waren Stefan Tilkov, Oliver Linssen, Eberhard Wolff und Falko Riemenschneider. Nach den üblichen Ansagen und Verlosungen begann die Debatte zum Thema "Programmierst Du noch oder modellierst Du schon". Zunächst steckten die Teilnehmer kurz ab, was Modellierung überhaupt ist. Da war sich das Podium recht schnell einig, dass es sich dabei um eine Abstraktion mit Zielsetzung handelt. Daraus entwickelte sich schnell eine Diskussion, welche Zielsetzungen es denn für Modelle überhaupt gibt, und das diese natürlich auch miteinander im Konflikt stehen können.

Es wurden unterschiedliche Modellierungssprachen diskutiert, aber immer wieder tauchten UML und DSLs auf. Doch insbesondere UML wurde, trotz hoher Verbreitung, von allen auch mit etwas Skepsis betrachtet - Skepsis hinsichtlich der vielen Versprechen, die in der Vergangenheit bezüglich UML gemacht wurden. Das UML in der Praxis weit verbreitet ist und auch viel eingesetzt wird, stand außer Frage. Ob der Einsatz von UML in der Praxis jedoch wächst, und ob der Einsatz auch als "Erfolg" bewertet wird, steht auf einem anderen Blatt. Für Gesprächsstoff sorgte auch das Eclipse Modeling Framework (EMF), was als Infrastruktur-Technologie zur Zeit recht erfolgreich ist.

Mit dem Thema DSLs, die ja typischerweise textuell sind, stellte sich auch die Frage, was die Bedeutung der grafischen Darstellung ist. Auch hier herrschte im Großen und Ganzen Einigkeit: Alle Teilnehmer hielten es für extrem hilfreich, wenn ein Modell eine vom Menschen verständliche textuelle Darstellung hat. Diese kann es zusätzlich zu der Grafischen geben, oder auf diese komplett verzichten - wie es eben bei DSLs oft der Fall ist. Allerdings wurden mehrere vielversprechende Technologien genannt, die die Visualisierung von Text ermöglichen, wie Graffle oder Graffiti.

Auch wenn es hier hauptsächlich um Modellierung für Programmierer ging, ist ein wichtiger Aspekt der Einsatz außerhalb der Programmierung, zum Beispiel zur Kommunikation mit Kunden. In diesem Zusammenhang wurde Geschäftsprozess-Modellierung angesprochen (BPML), die vielfach auch von Fachabteilungen eingesetzt wird.

Und dann gibt es noch die formalen Modelle, zu denen an der Uni Düsseldorf ja auch viel geforscht wird. Die Panelisten waren jedoch alle eher skeptisch, ob und wann diese Praxisrelevanz erlangen werden, jedenfalls im Enterprise-Bereich, der nun mal an diesem Abend vertreten war. Im Bereich der eingebetteten Systeme sieht es durchaus anders aus, sowohl bezüglich Modellierung, als auch bezüglich formaler Modelle.

Zum Schluss wurde Bilanz gezogen: Was kann man Programmierern heute empfehlen? Auch hier herrschte Konsens: Modellierung und Programmieren schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Ein guter Entwickler muss die Konzepte der Modellierung verstehen und da, wo sie Sinn machen, einsetzen können. Viel wichtiger in der Praxis ist die Fähigkeit, zu kommunizieren, und das ist einer der wichtigen Einsatzbereiche von Modellen. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn eine berufliche Weiterentwicklung angestrebt wird, sei es als Architekt oder Manager.

Die rheinjug sammelt nach wie vor für die Elterninitiative Kinderkrebsklinik. Bei den letzten drei Veranstaltungen haben wir insgesamt €115,23 gesammelt, und wir werden aufgerundet €120 spenden.

Der Abend klang dann noch gemütlich beim Bier aus, und dank Internet-Streaming konnten auch die Sportbegeisterten den Fortschritt der WM verfolgen.

 
Nachlese Eclipse Code Recommenders | Print |
Written by Michael Jastram   
Tuesday, 04 September 2012 11:08

IDE 2.0 - das war das Schlagwort mit dem Marcel Bruch seinen Vortrag über die Eclipse Code Recommenders abschloss. Aber war diese Bezeichnung gerechtfertigt? Die ca. 60 Teilnehmer zum ersten rheinjug-Vortrag nach der Sommerpause konnten dieser Bezeichnung nur zustimmen: Was die Code Recommenders leisten, ermöglicht eine ganz neue Produktivität bei der Arbeit.

Code Recommenders sind eine Sammlung von Eclipse-Erweiterungen, die Informationen aus dem Verhalten der Nutzer und bestehendem Code ziehen, um produktiveres Arbeiten zu ermöglichen. Das einfachste Feature ist einfach eine besseres Code Complete: Statt einfach - wie bisher - alle Methoden und Felder aufzuführen, werden diese nach Häufigkeit der Nutzung sortiert angezeigt. Das funktioniert auch kontext-sensitiv: Für die selbe Klasse gibt es also unterschiedliche Empfehlungen, je nachdem, wo sie eingesetzt wird.

Das ganze funktioniert durch die Analyse von existierendem Code. Die Code Recommenders ziehen dabei den Code von Eclipse heran, wodurch viele Beispiele auch aus dem Bereich GUI-Entwicklung kamen. Das ganze geht aber weit über Code Complete hinaus. Zum Beispiel können auch ganze Code-Segmente vorgeschlagen werden. Eclipse erlaub es zwar, händisch Code Templates anzulegen, aber Code Recommenders macht dies voll automatisch.

Code Recommenders sind lernfähig. Wenn zum Beispiel eine Methode ausgewählt wird, die an dritter Stelle der Auswahlliste stand, so wird diese nächstes Mal an erster Stelle angezeigt. Innerhalb einer Organisation ist es natürlich auch möglich, gelerntes in einer zentralen Datenbank abzulegen und das Wissen somit Kollegen zugänglich zu machen.

Die IDE ist voll von Informationen, und Marcel präsentierte mehrere Ansätze, diese zur Verfügung zu stellen. Interessant war auch der Ansatz, automatisch Dokumentation zu erzeugen. In dem Fall wird z.B. dem Nutzer mitgeteilt, welche Methoden implementiert werden müssen, und welche implementiert werden sollten. Wenn es sich (statistisch) zeigt, dass es unterschiedliche Ansätze gibt, so werdendie Alternativen dem Nutzer durch unterschiedliche Design Patterns präsentiert. Nicht alle Ansätze sind im stabilen Release der Code Recommenders verfügbar. Beispielsweise wird auch mit der Analyse von öffentlichen Web-basierten Codesammlungen experimentiert.

Keines der vorgestellten Features ist in sich revolutionär, auch wenn sie teilweise zu drastischen Produktivitätssprüngen führen können. Zusammen ergeben sie jedoch einen völlig neuen Denkansatz, wie eine IDE arbeiten kann - eben IDE 2.0

Wie immer klang der Abend bei einem gemütlichen Bier und interessanten Gesprächen aus, die sich nicht nur um die Code Recommenders drehten, sondern auch um VersionEye, das Versions-Tracking-System unseres Veranstaltungs-Sponsors.

 
Nachlese Architekturentwicklung | Print |
Written by Joy Clark   
Friday, 22 June 2012 09:58

Wie herausfordernd ist es, eine Schachengine zu schreiben? Stefan Zörner begann seinen Vortrag, indem er die Geschichte des Schachspiels vorgestellt hat. Es ist das beliebteste Brettspiel der Welt und es gehört auch zu den kompliziertesten Spielen. Wie kann man wissen, welcher Zug am besten ist?

Stefan Zörner

Weil die Frage so komplex ist, war der Vortag nicht nur für Schachspieler interessant, sondern auch für Softwareentwickler, selbst wenn diese nicht allzu sehr mit dem Spiel vertraut sind. Zörner hat den Prozess vorgesellt, mit dem er seine eigene Schachengine DokChess entwickelt hat. Seine Ziele im Projekt waren es, die Software einfach, erweiterbar und kompatibel mit einem schon vorhandenen graphischen Frontend zu gestalten.

Der Entwicklungsprozess von DokChess bestand aus drei Iterationen. Für jede von diesen Iterationen hat Zörner die konkreten Ziele vorgestellt. Er gab auch umfassende Buchvorschläge und viele Tipps, die er während der Entwicklung als hilfreich empfand. Er hat auch die Probleme erläutert, denen er begegnet ist. Weiterhin gab er eine kleine Demo, wie die Software nach jeder Iteration ausgesehen hat.

Die erste Iteration bestand darin, ein graphisches Frontend zu finden und das Protokoll davon zu implementieren. Nachdem diese Iteration fertig war, war es möglich, Züge durchzuführen, obwohl es auch möglich war, gegen die Spielregeln zu verstoßen. Nach der zweite Iteration konnte die Schachengine ein korrektes Spiel spielen, obwohl die Züge, die sie gemacht hat, nicht besonders intelligent waren. Die Entwicklung von einer guten Spielstrategie kam erst in der dritten Iteration.

Nachdem Zörner die drei Iterationen vorgestellt hatte, erklärte er weitere Möglichkeiten, die Spielstrategie zu verbessern. Einige Schachexperten, die dabei waren, hatten auch einige Anmerkungen dazu, und beim Bier danach ging die Diskussion weiter.

 
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