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GWT & PhoneGap Nachlese | Print |
Written by Michael Jastram   
Thursday, 24 January 2013 19:11

Zwei Tage vor unserem Vortragstermin kam, was jede JUG fürchtet: Unser Dozent, Golo Roden, steckte im Schwarzwald im Schnee fest und musste deswegen seinen Vortrag absagen. Glücklicherweise erklärte sich Daniel Kurka bereit, kurzfristig mit einem Vortrag einzuspringen - zwar zu einem anderen, aber nicht weniger interssanten Thema, GWT. Wir hatten viel Glück, da Daniel in wenigen Monaten NRW verlassen wird, um für Google zu arbeiten. Knapp 100 Besucher bestätigten das Interesse für das Thema, und wir bedanken uns hier noch einmal ganz herzlich bei Daniel, so kurzfristig eingesprungen zu sein.

Bevor Daniel in die Materie einstieg, stellet er erst einmal WTFJS vor - wer ahnt, zum Beispiel, dass [] == ![] true ergibt? Das ist in den Wurzeln von JavaScript begründet, das in wohl damals in ein paar Wochen entwickelt wurde. Im folgenden zeigte er noch einige weitere Merkwürdigkeiten von JavaScript. Warum erzählte er das? Um zu zeigen, warum GWT in 2005 ein riesiger Quantensprung war, weil es endlich eine Möglichkeit gab, professionelle Anwendungen mit einer eher weniger professionellen Sprache wie JavaScript über einen Cross-Compiler zu entwickeln.

Apps müssen sterben! Diese Premisse untermauerte Daniel, indem er darauf hinwies, wie schnell man viele Apps auf einem mobilen Gerät ansammeln kann, obwohl man diese die meiste Zeit nicht benötigt. Im richtigen Moment die richtige App zu finden wird immer schwieriger, und wir sind erst am Anfang. Daniel sagt eine Explosion der Anzahl von Apps voraus, ähnlich wie die Explosion der Anzahl von Webseiten in den späten 90ern und frühen 2000ern.

PhoneGap ist ein Ansatz, der es Web-Anwendungen ermöglicht, auf native Ressourcen zuzugreifen (z.B. die Kamera). Dazu werden die Webanwendungen nach wie vor mit GWT geschrieben. Wenn diese aber mit PhoneGap integriert wird, so können daraus für die gängigen Plattformen Apps generiert werden. Zentral dafür ist das Foreign Function Interface (FFI), das die Kommunikation mit diesen Systemressourcen über URLs ermöglicht. Da URLs benutzt werden, ist die Integration in Web-Anwendungen sehr einfach. Weiterhin hat PhoneGap zum Ziel, sich selbst langfristig überflüssig zu machen: Sobald eine Ressource durch einen neuen Webstandard direkt zugänglich ist, kann dieser Teil von PhoneGap einfach entfernt werden.

Als nächstes wurde GWT erörtert und warum es nicht nur das Programmieren komfortabler macht, sondern auch die Performance drastisch erhöht. Dann das generierte JavaScript ist aggressiv optimiert. Doch wirklich spannend wurde es bei mgwt, mit der mobile Webanwendungen geschrieben werden können, deren Erscheinungsbild dem der Zielplattform entspricht: Also auf iOS sieht die Anwendung wie eine Apple-App aus, auf Android wie Android. Weiterhin übernimmt mgwt viele Dinge, die für Webanwendungen einfach essentiell sind, wie Performance-Optimierung, Splitting von Ressourcen, Caching und vieles mehr. mgtw macht es zum Beispiel einfach, HTML5-Anwendungen zu schreiben, die auch offline betrieben werden können. Daniel ging viel auf die zugrundeliegenden Probleme an, insbesondere in Hinblick auf Performance. Insbesondere das Layout benötigt viel Zeit. GWT benutzt CCS3 fürs Layout, wodurch es sehr performant ist, im Gegensatz zu Webanwendungen, die mit JavaScript das Layout anpassen.

Gegen Ende ging Daniels Vortrag langsam in eine Frage-und-Antwort Session über, wo es um Fragen wie Die Zukunft von GWT und die Rolle von Dart ging. In dem Zusammenhang stellte er ein paar spannende Features von GWT 2.5 vor. Er schloss ab mit einer Demo auf dem virtuellen iPhone - eigentlich sollte es auf dem echten iPhone gezeigt werden, jedoch hat der Uni-Beamer dabei gestreikt. Wer eine Demo von PhoneGap sehen möchte kann die Showcase unter m-gwt.com mit dem Mobilgerät besuchen.

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YourKit Java Profiler 12 Released | Print |
Written by Michael Jastram   
Tuesday, 04 December 2012 17:25

Vielen unserer Besucher ist bekannt, dass YourKit Silbersponsor der rheinjug ist und wir regelmäßig Lizenzen des populären YourKit-Profilers verlosen. Wir freuen uns ankündigen zu dürfen dass die Version 12 des Java-Profilers released wurde. Eine Evaluierung des Profilers ist möglich, und für akademische Nutzer ist sie kostenlos zu erhalten.

Wenn Ihr mit YourKit Kontakt aufnehmen wollt, dann erwähnt bitte, dass Ihr über die rheinjug davon erfahren habt. :-) Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei YourKit für die Unterstützung der rheinjug.

 
Nachlese Apache Solr | Print |
Written by Jens Bendisposto   
Tuesday, 14 August 2012 09:09

Die Suche nach Informationen in den verschiedenen Datenquellen eines Unternehmens kann schnell zur berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen ausarten. Nach einer Google Studie haben "85% aller Firmen auf weniger als 50% aller ihrer Daten Zugriff". Markus Klose hat in seinem Vortrag die vielfältigen Herausforderungen, die die einheitliche Suche in heterogenen Informationssystemen eines Unternehmens mit sich bringt vorgestellt und gezeigt, wie diese Herausforderungen mit Hilfe des sehr performanten Open Source Suchserver Apache Solr addressiert werden.

Markus erklärte die Architektur des Solrs, der auf Apache Lucene aufbaut und stellte vor, wie verschiedene Datenquellen angebunden werden können um so eine einheitliche unternehmensweite Suche zu realisieren. Solr kann automatisch verschiedenste Eingabeformate verarbeiten, unter anderem Datenbanken, eMail Server, RSS Feeds und auch Rich-Content Formate wie pdf oder Excel Files.

Das das Thema Suche bei den ca. 80 Zuhörern offenbar auf sehr reges Interesse gestossen ist, konnte man an den vielen Fragen erkennen, die Markus während des Vortrags und auch noch nachher bei der After-Work Party gestellt wurden.

 
Nachlese: Groovy mit Dierk König | Print |
Written by Heiko Sippel   
Monday, 26 November 2012 16:27

Zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr  versammelten noch einmal 80 Besucher im Hörsaal 5C, um sich über Groovy zu informieren. Mit Dierk König von Canoo aus der Schweiz hatten wir einen kompetenten Redner eingeladen, denn Dierk arbeitet seit langem mit Groovy und ist Committer beim Groovy- als auch beim GPars-Projekt. Groovy gibt es nun bald zehn Jahre, und es beeindruckt durch umfangreiche Sprach-Features, von denen Java-Entwickler teilweise nur träumen können. Am Beispiel einer einfachen Slideshow-Applikation demonstrierte Dierk, wie man dank der Mächigkeit der Sprache in kurzer Zeit zu beeindruckenden Ergebnissen kommen kann. Für den Java-Puristen ist sicher die Aufgabe einiger Eigenschaften wie die strenge statische Typisierung, die strenger Kontrollen durch den Compiler ermöglichen, u.U. ein Greuel. Dies kann jedoch durch intelligente Entwicklungsumgebungen wieder aufgefangen werden, und natürlich durch die Erfahrung des Entwicklers selbst. Da sich Groovy nahtlos in die Java-Welt einfügt, lassen sich natürlich auch nur Teile von Programmen in Groovy entwickeln, wo es einen entsprechenden Gewinn bringt

Zuerst bezweifelte Dierk, dass er die geplanten 90 Minuten füllten konnte, aber schließlich überzog er dann doch ein gutes Stück, nicht zuletzt wegen der zahlreichen Fragen und Kommentare aus dem Publikum, das wie gewohnt rege mitmachte.Auch diesmal waren wieder einige "Neue" dabei, denen es hoffentlich so wie uns gefallen hat. Wie immer die Bitte, weitere Bekannte und Kollegen einzuladen.

Diesmal gab es neben unseren üblichen Preisen (Abos und Lizenzen)  - sozusagen als Eröffnung der Weihnachts-Saison - einige besondere Preise, gestiftet von unserem Partner Amadeus FiRe. Und so konnten sich einige Besucher über Freikarten zu einem Fortuna-Spiel, einem Spiel der DEG und einige Kino-Freikarten freuen. Dafür möchten wir uns noch einmal bei Amadeus bedanken!

Zum Ende dieser Saison noch einmal ein großes Dankeschön an

  • alle unsere Sprecher, deren Enthusiasmus bei ihren Vorträgen und Vorführungen stets zu spüren war,
  • alle unsere Partner, Sponsoren und sonstigen Unterstützer, ohne die unsere Vorträge ebenfalls nicht möglich wären
  • und an alle Besucher für's Kommen!

Wir von der rheinjug freuen uns schon auf ein Wiedersehen im neuen Jahr.

Wir wünschen Euch eine schöne Weihnachtszeit, ein ruhiges und erholsames Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 
Nachlese OpenHAB | Print |
Written by Jan Blumendahl   
Tuesday, 02 October 2012 08:15

Nachlese RheinJug Veranstaltung "openHAB - Heimautomatisierung in der Praxis"

Der Vortrag "openHAB - Heimautomatisierung in der Praxis" vom openHAB Entwickler Thomas Eichstädt-Engelen, befasste sich mit Heimautomatisierung im Allgemeinen und mit dem System openHAB.

Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person, zeigte Thomas Eichstädt-Engelen einige Fotos von komplizierten und überladenen Schaltanlagen um das Haus zu steuern. Um solche Schaltungen zuverhindern und zu vernetzen, um sie dadurch "smarter" zumachen, wurde Heimautomatisierung erfunden.

Der Vortragende stellte daraufhin die aktuell wichtigesten Hersteller von Heimautomatisierung Hardware mit deren Vorteile und Nachteile vor. Zunächst befasste er sich mit KNX, welches in Europa das am weitesten verbreitete Heimautomatisierungstandart ist. Danach stellte er noch System wie Powerline und das in Deutschland durch TV Werbung bekannte SmartHome von dem Energiekonzern RWE vor.

Das Problem an den verschiedenen Systemen ist, dass sie sich nur schlecht bis gar nicht untereinander vernetzen lassen. Hier setzt die Software openHAB an, auf die Thomas Eichstädt-Engelen nun genauer einging. Das Projekt wurde vor 2,5 Jahren von Kai Kreuzer gestartet. Thomas Eichstädt-Engelen begann 2010 erste kleinere Patches zu committen und wurde daraufhin Co Entwickler von openHAB. Heute Arbeiten Entwickler aus Ländern wie Belgien, Schweden, Spanien, Russland und natürlich Deutschland an dem Projekt.

Mitte August 2012 wurde die Version 1.0 fertig gestellt. Durch Newseinträgen auf IT Fachseiten wie Heise oder Golem konnte das Projekt seine Popularität erhöhen, was einen deutlichen Anstieg der Downloadzahlen und Twitter-Follower zur Folge hatte. Auch der Demo-Sever versuchte dem plötzlichen Besucher Ansturm stand zu halten war aber darauf nicht richtig eingerichtet. Da der Server aber bei Amazon in der EC2-Cloud gehostet wird, ließ sich das Problem mit wenigen Klicks beheben, indem schnell ein Load-Balancer und zusätzliche Instanzen konfiguriert wurden. Der Vortragende ermutigte aufgrund dieser positiven Erfahrungen alle, die es noch nicht versucht haben, mal ein wenig mit dem EC2-Diensten zu "spielen".

Das System ist komplett in Java implementiert. Es basiert auf dem ebenfalls quelloffenen OSGi-Framework Equinox und setzt viele weitere Projekte der Eclipse-Familie, wie Xtext, XBase, Eclipse RCP und Jetty ein.

Als nächstet wurden die verschiedenen Inputmethoden wie Jabber, Google Kalender, iOS und Andriod app, usw. und Outputmethoden wie Akkustische Signale, Emails, Prowl, usw. vorgestellt.

Zum Abschluss stelle Thomas Eichstädt-Engelen die IDE von openHAB vor. Dafür programmierte er ein System, dass wenn ein Handy via Bluetooth erkannt wird eine Lampe anschaltet und wieder ausschaltet wenn das Handy nicht mehr erkannt wird. Nach ein paar Fragen wurde die Veranstaltung mit einem leckeren Bierchen beendet.

 
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